
Mimaki stattet 3D Print Prep Pro mit neuen Funktionen zur einfache 3D-Datenaufbereitung aus
Die 2021 eingeführte 3DP3-Software beseitigt nicht nur viele der im 3D-Druckprozess auftretenden Herausforderungen im Zusammenhang mit der Datenaufbereitung, sondern senkt auch die Einstiegshürden für Anwender, da zu ihrer Nutzung keine speziellen Fachkenntnisse erforderlich sind. Darüber hinaus müssen Benutzer wesentlich weniger Zeit für die Überprüfung und Bearbeitung ihrer 3D-Druckdateien aufwenden. 3DP3v2 bietet nicht nur alle Vorteile der ursprünglichen Version, sondern wartet auch mit neuen Funktionen auf, die die Einsatzmöglichkeiten des 3D-Drucks in der Medizin, Architektur, der Designbranche sowie in anderen Bereichen erheblich erweitern.
Neue Software, neue Möglichkeiten
3DP3v2 ist mit einer Konvertierungsfunktion ausgestattet, die Benutzern die Erstellung von Gitterstrukturen für 3D-gedruckte Objekte ermöglicht. Mit vier Gittermustern und einstellbaren Dichtewerten lässt sich das Gewicht des gedruckten Objekts deutlich reduzieren. Je nach dem verwendeten Material kann zudem ein gepolsterter bzw. weicher Effekt erzielt werden. Diese Funktion ist besonders beim Drucken realistischer 3D-Modelle von weichen Gegenständen wie Schuhen, Sofas oder Betten nützlich, die multidirektionale Flexibilität erfordern.
Die aktualisierte Software bietet umfassende Möglichkeiten zur Datenkonvertierung und kann jetzt auch von Drohnen erfasste topografische und architektonische Messdaten verarbeiten. CT-Scan-Daten (Querschnittaufnahmen) werden ebenfalls unterstützt - eine Aufgabe, die üblicherweise zeitaufwändig ist und bei der normalerweise mehrere Softwareprogramme erforderlich sind, um die Daten in eine 3D-druckbare Datei umzuwandeln. Mit 3DPv2 lässt sie sich anhand einer einzigen Software erledigen, was die Erstellung detaillierter und originalgetreuer 3D-Modelle für medizinische Zwecke oder zur Nachbildung von Artefakten erheblich vereinfacht.
Während 3DP3 ursprünglich eine reine Cloud-Software war, kann 3DP3v2 nun auch offline mit den 3D-Druckern von Mimaki betrieben werden. Dies erhöht nicht nur die allgemeine Sicherheit der 3D-Druckproduktion, sondern verringert auch die Risiken hinsichtlich der Offenlegung vertraulicher Informationen und des Schutzes geistigen Eigentums.
"Mit der neuesten Aktualisierung unserer 3D-Druck-Software wollen wir etablierte 3D-Druckereien bei der Optimierung ihrer Prozesse und der Verarbeitung komplexerer Daten unterstützen sowie neue Druckereien ansprechen, die sich den 3D-Druck als zusätzliche Einnahmequelle erschließen wollen, aber bisher durch die zur Verarbeitung von 3D-Daten erforderlichen Fachkenntnisse abgeschreckt wurden", sagt Arjen Evertse, Director Sales bei Mimaki Europe. "Da 3DPv2 den gesamten Prozess von Anfang bis Ende vereinfacht, können Unternehmen nun selbstbewusst auf Kundenanforderungen reagieren und präzise, detailreiche 3D-Drucke liefern, ohne durch die Datenverarbeitung zusätzlich belastet zu werden."