
Wassergekühlte UV-LED-Härtung in flexiblen Breiten
Die Lichtquellen nutzen eine spezielle Halbleiter-Lichtmatrix (SLM), ein patentiertes, hocheffizientes Kühlsystem und eine patentierte Steuerung. Sie verbinden eine hohe optische Ausgangsleistung mit einer präzisen Regelung der UV-Strahlungsintensität und einer gleichmäßigen Bestrahlung mit Abweichungen von maximal ±10 % über die gesamte Fläche. So unterstützen sie schnellere Prozessgeschwindigkeiten und höhere Durchsätze. Die segmentierte Ansteuerung der LED-Module in 75-mm-Schritten ermöglicht es Anwendern, das Emissionsprofil an komplexe oder unebene Oberflächen anzupassen.
Im Vergleich zu herkömmlichen Quecksilberdampflampen senkt die LED-Technologie den Energieverbrauch um bis zu 60 Prozent. Die UV-LED-Lichtquellen benötigen keine Aufwärmzeit und starten sofort. Die Ausgangsleistung lässt sich stufenlos regeln, um sie den Anwendungsanforderungen anzupassen; das optimiert den Energieeinsatz und verlängert die LED-Lebensdauer. Quecksilber- und Ozonemissionen entfallen vollständig, was die Arbeitssicherheit verbessert. Zudem wird der Betrieb so auf künftige Verschärfungen in globalen Quecksilberrichtlinien vorbereitet, darunter die überarbeitete EU-Quecksilberverordnung.
Die UV-LED-Aushärtungssysteme sind mit den Wellenlängen 365 nm, 395 nm und 405 nm verfügbar. Sie unterstützen diverse Kommunikationsprotokolle, darunter OmniCure AC Series, Analog, Modbus TCP/IP und Phoseon CLIP. Das robuste IP66-Gehäuse lässt sich über eine T-Nut einfach installieren und gewährleistet einen langlebigen, wartungsarmen Betrieb. Ein optionales Schutzglas bewahrt das Primärfenster vor Beschädigungen und lässt sich schnell austauschen und reinigen.
Mit mehr als 330 US-Patenten und über 50 Jahren kombinierter Erfahrung im Bereich UV-LED ist Excelitas ein zuverlässiger Partner in der UV-Lichthärtung für Kunden weltweit. Die erweiterte UV-LED-Plattform wächst mit den Produktionsanforderungen der Kunden und lässt sich für jede Anlagengröße skalieren.