
Koehler-Gruppe treibt nachhaltige Entwicklung weiter voran: neuer Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht
Ein zentraler Fokus lag im Berichtsjahr auf der Entwicklung zukunftsfähiger Produkte. Mit ihren flexiblen Verpackungspapieren bietet Koehler Paper, Teil der Koehler-Gruppe, eine Alternative zu Kunststoffverpackungen. Diese sind recyclingfähig, können CO₂-Emissionen reduzieren und Kunden helfen, ihre Ökobilanz zu verbessern.
Gleichzeitig baut das Unternehmen die Transparenz seiner Produkte weiter aus: Ökobilanzen wurden erstmals auch für Produkte erstellt, die am Standort Oberkirch produziert werden. Sie liefern eine fundierte Grundlage, um Umweltwirkungen entlang des gesamten Lebenszyklus zu bewerten.
Klimaschutz weiter vorangetrieben
Mit der Inbetriebnahme des Windparks "Langer Wald" wird die unternehmenseigene erneuerbare Energieerzeugung weiter ausgebaut - ein wichtiger Schritt hin zum Koehler-Versprechen, bis 2030 bilanziell mehr Energie aus erneuerbaren Quellen zu erzeugen, als für die Papierproduktion benötigt wird. Bereits 2025 sind mehr als 98 Prozent des Versprechens erfüllt.
Zudem wurden die Klimaziele der Koehler-Gruppe durch die Science Based Targets initiative (SBTi) validiert. Damit sind sie nun wissenschaftlich fundiert, messbar und konsequent auf die Reduktion von Treibhausgasemissionen ausgerichtet.
Effizienz, Ressourcen und Lieferketten im Fokus
Innovative Technologien wie etwa ein Wärmerückgewinnungssystem an einer Streichmaschine am Koehler Paper Standort in Kehl tragen dazu bei, Energieeffizienz weiter zu erhöhen und Emissionen zu reduzieren. Parallel stärkt das Unternehmen die eigenen Lieferketten. Schon heute stammen Frischfasern zu 100 Prozent aus nachhaltiger Forstwirtschaft und kontrollierten Quellen.
Neben ökologischen Themen bleibt der Mensch ein zentraler Erfolgsfaktor, etwa durch gezielte Investitionen in Aus- und Weiterbildung. Beide Zielwerte - eine Ausbildungsquote von vier Prozent und mehr als 25 Weiterbildungsstunden pro Mitarbeiter jährlich - wurden 2025 bereits erreicht. Auch für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf engagiert sich die Koehler-Gruppe - etwa durch die neue betriebseigene Gretel-Furler-Kita am Firmenstammsitz in Oberkirch.
Herausforderungen als Antrieb
Der Bericht zeigt außerdem transparent auf, bei welchen Zielen die Unternehmensgruppe noch nicht auf Kurs ist. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen wie etwa hohe Industriestrompreise stellen energieintensive Unternehmen weiterhin vor große Herausforderungen. Die Koehler-Gruppe begegnet diesen mit dem konsequenten Ausbau eigener erneuerbarer Energiequellen und fordert zugleich verlässliche politische Rahmenbedingungen für einen wettbewerbsfähigen Industriestandort.
Der neue Nachhaltigkeitsbericht macht deutlich: Nachhaltigkeit ist bei der Koehler-Gruppe kein Einzelprojekt, sondern integraler Bestandteil der Unternehmensentwicklung - heute und in Zukunft. Das bestätigt auch die erneute Auszeichnung mit der EcoVadis-Platinmedaille, die die Koehler-Gruppe zu den besten ein Prozent der weltweit bewerteten Unternehmen zählen lässt.