
X-Rite Pantone präsentiert Spectura: vernetzte Farbqualität vom Labor bis in die Produktion
Hersteller müssen das Farbmanagement zunehmend über verschiedene Standorte, Lieferanten und Materialien hinweg koordinieren. Doch bei immer engeren Toleranzen und kürzeren Freigabezyklen müssen Messdaten aus der Produktion vielfach noch manuell weitergeleitet werden. Das reduziert die Transparenz und verzögert Korrekturmaßnahmen.
"In den dezentralen Fertigungsumgebungen von heute kann die Farbqualität nicht mehr separat nach Gerät, Standort oder Lieferant gesteuert werden", so Ben Spiegel, Director of Product Management, X-Rite Pantone. "An jedem Standort, der Farbentscheidungen trifft, müssen präzise und verlässliche Farbdaten vorliegen - und das geht nur mit gut vernetzten Arbeitsabläufen. Spectura schafft die nötigen Voraussetzungen für stabilere Prozesse, schnellere Reaktionen und bessere Konsistenz im gesamten Farbworkflow."
Eine neue Basis für vernetzte Farbqualität
Spectura bietet Messleistung in Laborqualität in einem robusten, tragbaren Design. Eine einzige innovative Plattform vereint fortschrittliche optische Systeme, hochauflösende Zielerfassung per Kamera, temperatursensitive Messfunktionen, maßgeschneidertes Zubehör, sichere Cloud-Vernetzung, Integration mit NetProfiler und Erweiterbarkeit auf zukünftige Anwendungen. Hohe Übereinstimmung mit X-Rites bewährten Handheld- und Tischsystemen reduziert Messabweichungen und erleichtert die Abstimmung mit Farbvorgaben. So entsteht die Basis für ein rundum vernetztes, zuverlässiges Farbmanagement.
Die sichere Cloud-Vernetzung auf Basis von X-Rite Color iQC überträgt Daten zur Farb- und Geräteleistung direkt in digitale Qualitätsworkflows, sodass Qualitätsmanager die Produktionsergebnisse in Echtzeit überprüfen können. Manuelle Übertragungsvorgänge erübrigen sich, Probleme werden früher erkannt und es entsteht weniger Nacharbeit. Der solide gemeinsame Datenbestand erleichtert die standort- und lieferantenübergreifende Zusammenarbeit.
Eine Plattform, die mitwächst
Spectura vereint Gerätehardware, Cloud-Dienste, die Software NetProfiler und modular erweiterbare Anwendungen, damit Hersteller ausgehend von etablierten Standards und Praktiken ihre Farbworkflows modernisieren können.
Drei Modelle zielen auf jeweils unterschiedliche Anforderungen ab:
• Spectura S60 für mobile Farbvergleiche
• Spectura S62 zur täglichen Qualitätssicherung
• Spectura S64 für engere Toleranzen und Übereinstimmung mit Ci7800-Tischspektralfotometern.
"Die Zukunft der Farbqualitätssicherung wird von vernetzten Systemen bestimmt, die zuverlässige Daten überall dort bereitstellen, wo Entscheidungen getroffen werden", erläutert Spiegel. "Mit Spectura können Hersteller ihre Farbqualität bereits heute optimieren und sich gleichzeitig auf neue regulatorische Anforderungen - so auch den Cyber Resilience Act (CRA) der EU - einstellen."
X-Rite Pantone wird die Spectura-Serie vom 12. bis 16. Oktober auf der FAKUMA 2026 in Friedrichshafen (Halle B1, Stand 1307) präsentieren. Eine Live-Vorführung ist am Dienstag, 13. Oktober, um 10:00 Uhr geplant. Eine Live-Vorführung ist am Dienstag, 13. Oktober, um 10:00 Uhr geplant.
Am 21. Oktober folgt ein globales Launch-Event, bei dem veranschaulicht wird, wie Spectura die Farbmessung und Qualitätssicherung unternehmensweit vernetzt.